Ist dein Tier traumatisiert?

Viele vermeintliche Verhaltensprobleme oder auch gesundheitliche Störungen ent-stehen aufgrund traumatischer Erlebnis-se, die das Tier nicht verarbeiten konnte.

 

Das Wort Trauma stammt aus dem Grie-chischen  und bedeutet Wunde (seelisch sowie körperlich).

 

Ein seelisches Trauma verbinden wir meis-tens mit besonders schrecklichen Ereig-nissen wie z.B. ein schwerer Unfall, Misshandlungen oder der Aufenthalt in einer auslän-dischen Tötungsstation. Nur wenigen Menschen ist bekannt, dass ein Trauma bei Tieren bereits durch harmlos erscheinende Situationen entstehen kann, z.B. Straßenverkehr, Renovierung der Wohnung, eine Autofahrt oder eine zugeschlagene Tür.

 

Tiere sind hochsensible Wesen mit einem komplexen Gefühlsleben, bereits kleinste Un-stimmigkeiten oder Veränderungen in ihrem Umfeld können sie sehr beunruhigen und sie in Angst und Schrecken versetzen.

 

Wenn ein Tier etwas erlebt, das es als bedrohlich einstuft, werden im Körper bestimmte hormonelle Stressreaktionen ausgelöst, die dafür sorgen, dass dem Tier sehr viel Energie zur Verfügung steht, damit es kampf- und fluchtbereit ist. Bei Wildtieren können wir die-sen Mechanismus häufig beobachten, wenn ein Beutetier gejagt wird. War das Beutetier schnell genug und konnte es seinen Jäger abhängen, dann schüttelt es sich und der Orga-nismus beruhigt sich wieder.

 

Bei unseren Haustieren kommt es jedoch oft zu Situationen, in denen sie ihren Kampf- oder Fluchtreflex nicht ausleben können, dann entsteht eine Art innere Erstarrung (Schockzustand), wodurch die überhöhte Ausschüttung an Stresshormonen nicht abge-baut werden kann und im Organismus verbleibt. Es kommt dadurch zu einer starken An-spannung des Nervensystems, die dauerhaft bestehen bleibt.

 

 

Die Auswirkungen eines Traumas

 

Ein Trauma ist also ein unverarbeiteter Schockzustand, der im Nervensystem gebunden ist. Das Nervensystem verliert seine Fähigkeit, auf verschiedene Situationen sowie Reize angepasst und flexibel zu reagieren. Bis zu 80% der körpereigenen Energie wendet der Organismus auf, um diese intensive Anspannung des Nervensystems aufrecht zu erhal-ten. Dadurch entstehen dann bei vielen Tieren auffällige Verhaltensweisen, z.B. innere Un-ruhe und Nervosität, Ängstlichkeit, Apathie, Gereiztheit, Unsauberkeit oder Stereotypien (z.B. starkes Belecken bestimmter Körperstellen, ausreis-sen von Fell etc).

 

Es können aber auch gesundheitliche Beschwerden auftreten wie z.B. ein gestörtes Im-munsystem, Allergien, Haut- und Fellprobleme, ständiger Juckreiz, Appetitlosigkeit oder übermäßiger Appetit, Verdauungsprobleme, Gastritis, organische Erkrankungen, hormo-nelle Ungleichgewichte (z.B. Schilddrüse), Autoimmunerkrankungen uvm.

 

 

Verschiedene Arten von Trauma

 

Bereits im Mutterleib kann es zu einem Trauma bei dem ungeborenen Tier kommen, man nennt diese Art von Trauma vorgeburtliches Trauma. Es entsteht, wenn das Muttertier während der Trächtigkeit häufig unter Stress steht. Da das Nervensystem des Embryos mit dem der Mutter verbunden ist, übernimmt es alle Emotionen und Gefühle, was später eine große Auswirkung auf sein Verhalten hat.

 

Kommt es während der Geburt zu Komplikationen, so kann es dadurch zu einem schwer-wiegenden Schockzustand kommen, der Geburtstrauma genannt wird. Ein Geburtstrau-ma kann sich u.a. sehr nachteilig auf die Entwicklung des Jungtieres auswirken.

 

Kommt es zu einer frühen Trennung von dem Muttertier oder ist die Tiermama nicht in der Lage, das Jungtier angemessen zu versorgen und aufzuziehen (das kommt häufig  vor, wenn die Mutter selber traumatisiert ist), dann spricht man von einem Entwicklungs-trauma. Ein Entwicklungstrauma kann auch durch eine nicht artgerechte Haltung wäh-rend der Prägephase des Tieres entstehen. Ein Entwicklungstrauma wirkt sich sehr ne-gativ auf die natürlichen Verhaltensweisen des Tieres aus sowie auf seine Bindungsfäh-igkeit mit Artgenossen und Menschen.

 

Ein Schocktrauma kann entstehen, wenn das Tier z.B. einen Unfall hatte, sich aufgrund eines Knalls erschreckt hat (z.B. Silvester) oder wenn es schwer erkrankt uvm.

 

Sollte dein Tier zu auffälligen Verhaltensweisen neigen oder regelmäßig an bestimmten gesundheitlichen Beschwerden leiden, ohne dass es dafür einen medizinischen Grund gibt, dann könnte es sein, dass es an Traumasymptomen leidet.

 

Ein Trauma löst sich in den meisten Fällen nicht von alleine auf, deshalb ist es wichtig,  das Nervensystem zu unterstützen, die unerlösten Schocksymptome abzubauen, damit  es sein natürliches Reaktionsvermögen zurückgewinnt und das Tier dadurch in sein kör-perliches und seelisches Gleichgewicht findet.

 

Häufig haben Tiere mehrere Traumata erworben. Um die Traumasymptome aufzulösen  ist es aber völlig unwichtig, um welche Art von Trauma es sich handelt oder wie es dazu kam. Bei der energetischen Tierbehandlung wird zunächst vor allem das Nervensystem des Tieres mit Heilenergie versorgt, um das Trauma und die damit verbundenen Sympto-me aufzulösen.

 

 

Ich helfe dir und deinem Tier sehr gerne weiter!

 

Alles Liebe,

Simone

 

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